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Brauchtum: Fasnacht
 

Wie ein Virus nimmt die Fasnacht am 6. Januar jeweils Hunderte von Begeisterten in Beschlag. Die Narren und Närrinnen übernehmen das Regierungszepter für einige Wochen. Die Höfner Narrenfahrt setzt ein unübersehbares Startsignal für die Öffentlichkeit und die verschiedenen Einschellergruppen treten in Aktion. Örtliche Umzüge, Maskenbälle und Kostümprämierungen folgen. Zudem findet jährlich ein Bezirksumzug - abwechslungsweise in den drei Höfner Gemeinden - statt. Der Narrenbaum mit allen Bezirksmasken wird jeweils im Umzugsort in der entsprechenden Ortschaft aufgestellt.

Narrenmuseum Leutschenhaus

Schnitzelbänke seit 2001

Homepage Guggenmusik Panoptikum - www.panoptikum.ch
Homepage Guggenmusik Geuferludis - www.geuferludis.ch
Homepage Rölli-Club Freienbach - www.roelli-club.ch
Homepage Spinner-Clique - www.spinner-clique.ch
Homepage Vereinigte Höfner Fasnachtsgesellschaften - www.vhfg.ch
Homepage Wyler Häxe - www.wyler-haexe.ch
Homepage Zwickdröhtler - www.zwickiworld.com
 

Der Maskenbaum

Maskenbaum

Links:

Maskenbaum auf dem Dorfplatz in Pfäffikon

Die Idee eines Maskenbaumes entstand 1992 von Markus Kläger. Der Baum belebt die Kommunikation zwischen den Höfner Fasnachtsvereinen.












 

 

 

Rechts: Maskenbaum

Der Maskenbaum steht während der ganzen Fasnachtszeit in demjenigen Dorf, in welchen der Bezirksumzug stattfindet.

Maskenbaum detailliert

  

Pfäffikon

  
Etzel-Häx

Links: Etzel-Häx

Die Etzel-Häx und der Etzel-Tüfel entstanden 1997 nach einer Idee von Markus Kläger. Sie wurden ebenfalls in Anlehnung an den sagenumwobenen Hausberg Etzel geschaffen.

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Rechts: Etzel-Tüfel

Etzel-Tüfel
 
Maske Etzel-Tüfel

Links: Maske des Etzel-Tüfels






   


Rechts: Trottemüetterli

S'Trottemüetterli, ein apartes Aushängeschild der Fasnachtsgesellschaft Pfäffikon, wurde anno 1979 ins Leben gerufen. Es wurde als Holzmaske mit "Haarribbel" und darin gekreuzten "Lismernadeln" 1979 von Holzbildhauer Kläger geschnitzt. Um die liebenswerte Figur, ranken sich Legenden aus dem 18ten Jahrhundert.

Die Sage der Trotten-Mutter
Im  Hause von N. N. in Pfäffikon war eine Trotte eingebaut. In dieser spukte das "Trottemüetterli". Wurde am Samstag nicht mit dem Besen ausgekehrt, so hatte man die ganze Woche keine Ruhe. Viele glauben, es sei dort seit der Französischen Revolution Geld vergraben und nicht mehr gefunden worden. Seither spukt es dort.

Trottemüetterli
   
Gruppe Höfner Narren

Links: Gruppe Höfner Narren

Der Höfner Narr wurde 1991 vom Maskenschnitzer Markus Kläger erschaffen. Die farbenprächtige Figur will eine Alternative zum Hexenkult sein und somit für eine Auflockerung der Fasnacht sorgen. Zudem passt der Narr ausgezeichnet zum Wahrzeichen von Pfäffikon, dem Schlossturm. Das Oberteil, die Pumphosen sowie die Strumpfhosen sind in den Bezirksfarben rot/gelb gehalten.

   


Rechts: Maske des Höfner Narr

Ein Schellengurt und ein Auswerfsack für die Süssigkeiten vervollständigen das Kostüm, welche mit ca. 60 "Glöckli" bestückt ist. Die handgeschnitzte Holzmaske ist bemalt und zeigt ein schalkhaftiges Gesicht. Der Zeremonienstab ist mit einem geschnitzten Kopfstück versehen. Die ca. 20 Masken und Kostüme befinden sich im Privatbesitz von Markus Kläger.

Maske Höfner Narr
  
Zwickdröhtler

Links: Zwickdröhtler

Vier junge Burschen gründeten 1989 die Gruppe Zwickdröhtler. Im Jahre 1998 wurde aus der Gruppe ein Verein mit 22 Aktivmitgliedern. Die Zwickdröhtler besuchen mit dem Fasnachtsauto und mit viel Sägemehl vier bis sechs Fasnachtsumzüge. Die Bekleidung der "Waldmenschen" besteht aus Lamm- und Ziegenfell, genagelten Militärschuhen und Tannästchen an den Armen. Die selbstgefertigten Holzmasken sind mit echten Kuhhörnern und Zähnen bestückt. Die Haarpracht ist aus Lammfell. Jeder Zwickdröhtler führt ein "Grutzli" (junger, dünner Baumstamm mit Wurzelstock) mit. Am Ende des Stockes sind Tannäste befestigt. Mit dieser Art Besen kann man über die Strasse fetzen, über die Köpfe der Zuschauer schwingen oder besonders gut Frauenröcke hochheben.

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Freienbach

  


Rechts: Räbechätscher

Der Räbechätscher, eine wunderschöne Fasnachtsfigur des Freienbacher Leutschenring, ist weitherum eine der wenigen Tiermasken. Sie entstand 1985 nach der Idee von Mario Facchin. Der Kopf, die Reblausmaske mit der typischen Rebe, wurde von Markus Kläger geschaffen.

Räbechätscher
  


Freienbacher Rölli

Links: Freienbächler Rölli

Was vor über 20 Jahren in der Gemeinde Freienbach ein Ende fand, wurde jetzt wieder ins Leben gerufen: der Rölli. Holzbildhauer Markus Kläger ist der "Vater" dieser Figur. Der Rölli, eine alte traditionelle Glattmaske, ist in verschiedenen Gemeinden der March in unterschiedlicher Ausführung bekannt. Auch Freienbach besass ganz sicher in den Jahren 1918 bis 1975 einen eigenen Rölli.  

  
 

 

Rechts: Rölli mit Domino und dem Räbechätscher

Rölli mit Domino und dem Räbechätscher

    

Die Fasnachtsgesellschaft Freienbach hat 1975/76 in Anlehnung an die Leutschen die Räbä-Häxä mit ihrer Lötschentalermaske geschaffen. Sie wurde 1986 durch die vom Leutschenring initiierte Tiermasken-Reblaus "Räbechätscher" und in den 1990er-Jahren durch die wieder erweckte Röllimaske ergänzt.
In Pfäffikon entstanden 1979 auf der Grundlage einer Ortssage aus der Zeit der Französischen Revolution die Trottämüetterli mit ihrem gutmütigen Altweibergesicht mit Metallbrille und "Haarribbel". Die Fasnachtsgesellschaft Pfäffikon trat lange Zeit mit der Fasnachtszeitung "Die Rätsch" und mit zahlreichen Aktivitäten hervor.
In Bäch ist es die 1904 gegründete "Spinner Clique", der es regelmässig gelingt, eine breite Bevölkerung zu mobilisieren.
Eine besondere Rolle spielen die verschiedenen Hexencharaktere. So sind die "Wyler-Häxä" mit ihren Altweiberröcken 1948 beispielsweise in Anlehnung an Dorforiginale des frühen 20. Jahrhunderts entstanden. In der "Republik Wylen" wird der Güdeldienstag jeweils mit einer Kindermaskenprämierung begangen.

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Wilen

   


Rechts: Gruppe Wyler-Häxä

Hexenmasken sind das Zeichen der Fasnachtsgesellschaft Wylen. Nach dem zweiten Weltkrieg existierten lediglich die Wollerauer Hexen. So kam Alois Bachmann auf die Idee, eine eigenständige Wiler Hexe ins Leben zu rufen. Sie sollte fein angezogen und nicht zu furchterregend sein und vor allem noch lebende Dorforiginale "verkörpern". In der Werkstatt von Josef Blattmann entstanden so schliesslich vier Larven, die später als Originale für weitere dienten.

 

Gruppe Wyler-Häxä
    
Wyler-Häx "Armehus-Rosli"

Links: Wyler-Häx "Armehus-Rosli"
  

1.

Armehus-Roseli (Sie wohnte zu dieser Zeit im Bürgerheim in Wollerau.)

2.

Carabaldi (Sie wohnte in der alten Sennhütte in Wollerau.)

3.

Loretze (Tante von Xaver Loretz sel., Fällmis)

4.

Schokolade-Lisi (Sie hat im alten Kälin-Haus in der Eulen gelebt.)

 

Bäch

  


Rechts: Spinner-Maske

Die Holzmaske der Fasnachtsgesellschaft Spinner-Clique in Bäch gibt es seit 1990.

Spinner-Maske
  

Wie wird eine Maske geschnitzt ?

  
Entstehung eines Rohlings für eine Rölli-Maske
Links: Entstehung eines Rohlings für eine Rölli-Maske.

 
















  

Rechts: Für die Bearbeitung des Rohlings braucht es handwerkliches Können.

 

Für die Bearbeitung des Rohlings braucht es handwerkliches Können
  
Werdegang eines Freienbächlers Rölli, Holzklotz bis fertige Maske
Links: Werdegang eines Freienbächlers Rölli, Holzklotz bis fertige Maske.

 






  

Wir danken Markus Kläger für die Mitarbeit zu dieser Dokumentation.

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