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Maskenbaum auf dem Dorfplatz in
Pfäffikon |
Die Idee eines Maskenbaumes entstand 1992 von Markus Kläger.
Der Baum belebt die Kommunikation zwischen den Höfner Fasnachtsvereinen.
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Rechts: Maskenbaum
Der Maskenbaum steht während der ganzen Fasnachtszeit in demjenigen Dorf,
in welchen der Bezirksumzug stattfindet. |
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Pfäffikon |
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Links: Etzel-Häx
Die Etzel-Häx und der Etzel-Tüfel entstanden 1997 nach einer Idee von
Markus Kläger. Sie wurden ebenfalls in Anlehnung an den sagenumwobenen Hausberg Etzel
geschaffen. |
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Rechts: Etzel-Tüfel
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Links: Maske des
Etzel-Tüfels
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Rechts: Trottemüetterli
S'Trottemüetterli, ein apartes Aushängeschild der Fasnachtsgesellschaft
Pfäffikon, wurde anno 1979 ins Leben gerufen. Es wurde als Holzmaske mit
"Haarribbel" und darin gekreuzten "Lismernadeln" 1979 von
Holzbildhauer Kläger geschnitzt. Um die liebenswerte Figur, ranken sich Legenden aus dem
18ten Jahrhundert.
Die Sage der Trotten-Mutter
Im Hause von N. N. in Pfäffikon war eine Trotte eingebaut. In dieser spukte
das "Trottemüetterli". Wurde am Samstag nicht mit dem Besen ausgekehrt, so
hatte man die ganze Woche keine Ruhe. Viele glauben, es sei dort seit der Französischen
Revolution Geld vergraben und nicht mehr gefunden worden. Seither spukt es dort.
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Links: Gruppe Höfner
Narren
Der Höfner Narr wurde 1991 vom Maskenschnitzer Markus Kläger erschaffen.
Die farbenprächtige Figur will eine Alternative zum Hexenkult sein und somit für eine
Auflockerung der Fasnacht sorgen. Zudem passt der Narr ausgezeichnet zum Wahrzeichen von
Pfäffikon, dem Schlossturm. Das Oberteil, die Pumphosen sowie die Strumpfhosen sind in
den Bezirksfarben rot/gelb gehalten.
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Rechts: Maske des Höfner Narr
Ein Schellengurt und ein Auswerfsack für die Süssigkeiten
vervollständigen das Kostüm, welche mit ca. 60 "Glöckli" bestückt ist. Die
handgeschnitzte Holzmaske ist bemalt und zeigt ein schalkhaftiges Gesicht. Der
Zeremonienstab ist mit einem geschnitzten Kopfstück versehen. Die ca. 20 Masken und
Kostüme befinden sich im Privatbesitz von Markus Kläger.
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Links: Zwickdröhtler
Vier junge Burschen gründeten 1989 die Gruppe Zwickdröhtler. Im Jahre
1998 wurde aus der Gruppe ein Verein mit 22 Aktivmitgliedern. Die Zwickdröhtler besuchen
mit dem Fasnachtsauto und mit viel Sägemehl vier bis sechs Fasnachtsumzüge. Die
Bekleidung der "Waldmenschen" besteht aus Lamm- und Ziegenfell, genagelten
Militärschuhen und Tannästchen an den Armen. Die selbstgefertigten Holzmasken sind mit
echten Kuhhörnern und Zähnen bestückt. Die Haarpracht ist aus Lammfell. Jeder
Zwickdröhtler führt ein "Grutzli" (junger, dünner Baumstamm mit Wurzelstock)
mit. Am Ende des Stockes sind Tannäste befestigt. Mit dieser Art Besen kann man über die
Strasse fetzen, über die Köpfe der Zuschauer schwingen oder besonders gut Frauenröcke
hochheben. |
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Freienbach |
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Rechts: Räbechätscher
Der Räbechätscher, eine wunderschöne Fasnachtsfigur des Freienbacher
Leutschenring, ist weitherum eine der wenigen Tiermasken. Sie entstand 1985 nach der Idee
von Mario Facchin. Der Kopf, die Reblausmaske mit der typischen Rebe, wurde von Markus
Kläger geschaffen.
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Links: Freienbächler Rölli
Was vor über 20 Jahren in der Gemeinde Freienbach ein Ende fand, wurde jetzt
wieder ins Leben gerufen: der Rölli. Holzbildhauer Markus Kläger ist der
"Vater" dieser Figur. Der Rölli, eine alte traditionelle Glattmaske, ist in
verschiedenen Gemeinden der March in unterschiedlicher Ausführung bekannt. Auch
Freienbach besass ganz sicher in den Jahren 1918 bis 1975 einen eigenen Rölli. |
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| Rechts: |
Rölli mit Domino und dem
Räbechätscher |
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Die
Fasnachtsgesellschaft Freienbach hat 1975/76 in Anlehnung an die Leutschen die
Räbä-Häxä mit ihrer Lötschentalermaske geschaffen. Sie wurde 1986 durch die vom
Leutschenring initiierte Tiermasken-Reblaus "Räbechätscher" und in den
1990er-Jahren durch die wieder erweckte Röllimaske ergänzt.
In Pfäffikon entstanden 1979 auf der Grundlage einer Ortssage aus der Zeit der
Französischen Revolution die Trottämüetterli mit ihrem gutmütigen Altweibergesicht mit
Metallbrille und "Haarribbel". Die Fasnachtsgesellschaft Pfäffikon trat lange
Zeit mit der Fasnachtszeitung "Die Rätsch" und mit zahlreichen Aktivitäten
hervor.
In Bäch ist es die 1904 gegründete "Spinner Clique", der es
regelmässig gelingt, eine breite Bevölkerung zu mobilisieren.
Eine besondere Rolle spielen die verschiedenen Hexencharaktere. So sind die
"Wyler-Häxä" mit ihren Altweiberröcken 1948 beispielsweise in Anlehnung an
Dorforiginale des frühen 20. Jahrhunderts entstanden. In der "Republik Wylen"
wird der Güdeldienstag jeweils mit einer Kindermaskenprämierung begangen. |
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Wilen |
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Rechts: Gruppe Wyler-Häxä
Hexenmasken sind das Zeichen der Fasnachtsgesellschaft Wylen. Nach dem
zweiten Weltkrieg existierten lediglich die Wollerauer Hexen. So kam Alois Bachmann auf
die Idee, eine eigenständige Wiler Hexe ins Leben zu rufen. Sie sollte fein angezogen und
nicht zu furchterregend sein und vor allem noch lebende Dorforiginale
"verkörpern". In der Werkstatt von Josef Blattmann entstanden so schliesslich
vier Larven, die später als Originale für weitere dienten.
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Links: Wyler-Häx
"Armehus-Rosli"
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1. |
Armehus-Roseli (Sie wohnte zu dieser Zeit im
Bürgerheim in Wollerau.) |
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2. |
Carabaldi (Sie wohnte in der alten Sennhütte in
Wollerau.) |
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3. |
Loretze (Tante von Xaver Loretz sel., Fällmis) |
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4. |
Schokolade-Lisi (Sie hat im alten Kälin-Haus in
der Eulen gelebt.) |
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Bäch |
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Rechts: Spinner-Maske
Die Holzmaske der Fasnachtsgesellschaft Spinner-Clique in Bäch gibt es
seit 1990.
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Wie wird
eine Maske geschnitzt ? |
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| Links: |
Entstehung eines Rohlings für eine
Rölli-Maske. |
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| Rechts: |
Für die Bearbeitung des Rohlings
braucht es handwerkliches Können. |
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| Links: |
Werdegang eines Freienbächlers Rölli,
Holzklotz bis fertige Maske. |
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Wir danken
Markus Kläger für die Mitarbeit zu dieser Dokumentation. |
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